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Massivholzmauer - Natürlich wohnen - ohne Leim und Chemie

Massivholzmauer - Massiv wie Stein - aber trocken, warm und gesund

 

 

Die Massivholzmauer ist eine ökologische Vollholzwand für den Haus und Objektbau. Sie besteht aus getrockneten 23mm Brettern mit Breiten von 11,5 bis 34 cm die im Vorfeld der Produktion einseitig egalisiert und einseitig genutet werden. Diese Nuten ergeben Lufteinschlüsse, welche maßgeblich zur Verbesserung der Wärmeleitfähigkeit des Baustoffes beitragen.

Die Rohware der Massivholzmauer besteht aus Seitenbrettern, welche unwillkürlich beim Erzeugen von Balken anfallen. Die technische Trocknung der Bretter macht die Wand formstabil und resistent gegen Schädlinge.

 

Der "Wandmaster" produziert aus den profilierten Brettern Wandelemente mit einer Größe von maximal 3,0 x 6,0 Meter und in den Stärken von 11,5 bis 34 cm. Dies entspricht Brettlagen von 5 bis 15 Stück.  Die Bretter werden kreuzlagig miteinander verpresst und mit Aluminium-Rillenstiften Schicht für Schicht miteinander verbunden. Jede Brettkreuzung wird diagonal mit 2 Stiften (bei Bedarf 4) verbunden.

 

 

Nach Erreichen der Wanddicke wird das Element zum CNC Bearbeitungzentrum PBA geschoben, wo das Element nochmals einseitig egalisiert und mit allen weiteren Bearbeitungen wie Fälze für Decken- und Dachauflager, Fräsungen für Elektro, Heizung- und Sanitär und Bohrungen für Anhängeschlaufen und Befestigung versehen wird. Weiterhin werden am Portalbearbeitungszentrum die zur Wand dazu gehörenden Fenster- und Türausschnitte hergestellt.

 

Nach der fertigen Bearbeitung eines Wandelementes wird dieses mit diffusionsoffener Folie gegen Feuchtigkeit von oben geschützt, mit Anhängeschlaufen versehen und zur Beladung auf LKW unter Plane gelagert.

 

  • Durch den Verzicht auf Leim und Chemikalien werden aus der Massivholzmauer keine Fremdstoffe freigesetzt. Weiterhin wird die Diffusion nicht durch Leimschichten und Folien behindert. Die Bildung von Schimmel, eine Gesundheitsgefahr für Bewohner wird schon im Rohbau durch die diffusionsoffene, trockene Bauweise vermieden. Das selbstregulierende Wohnklima von massiven Holzhäusern ist ein erheblicher Vorteil der Bauweise. Die Wände sind diffusionsoffen konstruiert und können dampfförmige Feuchtigkeit aufnehmen, einlagern, nach Außen transportieren und wieder abgeben.
  • Die große innere Oberfläche des massiven Holzes hält nahezu jede Form von Hochfrequenz Strahlung ab. Die Verwendung von Aluminium als Verbindungsmittel erzeugt kein Magnetfeld im Haus.
  • Durch die Masse an verbautem Holz erreicht die Massivholzmauer ausgezeichnete Schallschutzwerte.
  • "Hilfe! Das Haus brennt!" Nicht mit Holz der Massivholzmauer! Die verwendeten Bretter enthalten bis zu 15% Feuchtigkeit.  Das sind bei einer Tonne Holz immerhin 150 Liter Wasser. Dies wird zu allererst verdampfen. Beim Abbrennen vom Holz verkohlt die oberste Holzschicht und wirkt wie ein Schutzmantel. Den inneren Kern erreicht kein Sauerstoff mehr - der Abbrand verlangsamt sich stark.

 

 

Bemerkenswerte Material- und Dämmwerte der Massivholzmauer:

  • Wanddicken
  • Wärmeleitfähigkeit
  • Winddichtheit
  • Dampfdiffusion
  • Brandschutz
  • Schallschutz
  • Hochfrequenzstrahlen

 

Mehr Details:

Material
Nadelholzbretter, breitenunsortiert. technisch getrocknet 15% +/- 3% und 23mm dick
 
Abmessungen
Höhe: max. 3,25     Breite: max. 6,00m

 
Mögliche Wanddicken
Aussenwand 34,0 cm 15 Lagen
Aussenwand 29,5 cm 13 Lagen
Aussenwand 25,0 cm 11 Lagen
Aussenwand 20,5cm 9 Lagen
Innenwand: 16,0 cm 7 Lagen
Innenwand 11,5 cm 5 Lagen
 
Elementaufbau
mehrschichtig gekreuzt, verpresst und mit Aluminiumrillenstiften zu einer Wandplatte verbunden. Alle definierten Wandstärken werden mit einer ungeraden Anzahl an Brettlagen produziert. Die lnnen— und Außenlage sind daher immer senkrecht angeordnet.
 
Oberflächen
Einseitig gehobelt / egalisiert, gerillte Oberfläche (die dadurch entstehenden Lufteinschlüsse ergeben eine Optimierung der Wärmeleitfähigkeit), Gegenseitig sägerauh
 
Holzschutz
Die technische Trocknung der Rohbretter von min. 8 Stun n bei 65°C ersetzt den chemischen Holzschutz.
 
Verbindung
Aluminium-Rillenstifte It. (gem. ETA Zulassung ETA-13/0801)
 
Formstabilität
Formänderungen mit herkömmlichen baustellenüblichen Messwerkzeugen nicht messbar.
 
Rohdichte
ca. 480 kg/m3
 
Wärmeleitfähigkeit
 λ = 0,11 W/(m*K), (gem. Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung)
 
Wärmeschutz
U» Wert (gedämmt mit 10 cm Holzweichfaser WLG 040)
34,0 cm = 0,17 W/m2K
29,5 cm = 0,19 W/mzK
25,0 cm = 0,20 W/mZK
20,5 cm = 0,22 W/mZK

 

U- Wert (gedämmt mit 16 cm Holzweichfaser WLG 040)
34,0 cm : 0,14 W/mZK
29,5 cm = 0,15 W/m2K
25,0 cm = 0,16 W/m2K
20,5 cm = 0,17 W/m2K
 
Dampfdiffusion
Dampfdiffusion: Diffusionsoffen, dampfbremsend. Diffusionswiderstandzahl = ca. 65 µ
 
Winddichtheit
Die Massiv-Holz-Mauer ist ,aufgrund ihrer Konstruktion, in der Lage die Luft/Winddichtheit gemäß DIN 4108 (n50 = 3,00 Luftwechsel/h) herzustellen. Für Bauten bei denen eine höhere Luft/Winddichtheit gefordert ist (Passivhaus, KfW 40 Standard) sind entsprechende begleitende Maßnahmen erforderlich.
 
Schallschutz
AuBenwand: 34 cm RW 48 dB (gem. Prüfbericht MFPA Leipzig)
Gebäudetrennwand: RW 78 dB (gem. Prüfbericht  Rosenheim)
Wohnungstrennwand: RW 61 dB (gem. Prüfbericht Rosenheim)
 
Brandschutz
MHM 20,5 cm - REI 90 (gem. Bericht zur Klassifizierung des Feuerwiederstandes nach EN 13501-2:2010-02 und allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis)
 
Hochfrequenz-Strahlen
Durch die massive monolithische Massiv-Holz-Mauer werden laut Gutachten bereits bei der unbekleideten Rohwand bis zu 95% der Hochfrequenzstrahlung (Mobilfunk, Fernsehen, Richtfunk etc.) abgeschirmt.
 
Wärmespeicherkapazität
Die Massiv-Holz-Mauer verfügt über hervorragende Wärmespeicherkapazität mit besonders langen Auskühlzeiten. Die Auskühlwerte sind um ein mehrfaches höher als bei Mauerwerk aus Stein.
 

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